Klasse Koch 2015-2017

Klassenlager 2ABa 24.-28.08.2015 in Tägerwilen TG – Eine Collage aus Schülertexten 

Bei der Hinfahrt mit dem Velo waren die meisten fit und munter. Wir machten ein paar Mal eine Pause und dann waren wir auch schon dort. Es war nicht so anstrengend wie erwartet.

Die Zimmer in den Zirkuswagen unserer Lagerunterkunft waren ziemlich klein. Als Christian, Mikail, Joshua, Dario, Eron, Ercan und Dominic  aus dem Viererzimmern ein Achterzimmer gemacht hatten, sah es viel grösser aus.

Am ersten Tag war es eher kalt und es regnete am Abend. Nachher war es fast jeden Tag um 30°C.

Als wir angekommen waren, hatte die erste Kochgruppe schon etwas zu tun . Sie kochten Spaghetti, die sehr schmackhaft waren. Dazu gab es eine feine Tomatensauce oder Rahmsauce. Am Dienstag gab es geschnetzeltes Hühnerfleisch mit Kartoffelstock. Das Kochen ging viel schneller als gedacht. Allerdings war es auch lustiger als erwartet. Es hat sehr viel Spass gemacht und auch die Teams waren sehr gut eingeteilt. Das Essen war jeden Tag lecker.

Ich fand, der Film „Cool Runnings“ am Abend war ein guter Anfang, nicht nur weil er spannend war, sondern weil es draussen nicht so schön war. Mir hat der Film sehr gut gefallen, weil sie nie aufgegeben haben, an ihren Traum zu glauben, egal wie sie die anderen ausgelacht haben. Ich fand ihn auch gut weil wir uns ausruhen konnten.

Am Dienstagmorgen fuhren wir von Tägerwilen nach Konstanz. In Konstanz mussten wir mit den Velos auf die Fähre fahren. Von dort ging es weiter nach Meersburg. Mit der Fähre fuhren wir ca. 15min.

Auf der Fähre war es kalt, weil der Wind blies und die Fähre ziemlich schnell war. Schade war, dass die Fähre so schnell auf der anderen Seite war, aber man konnte schöne Fotos schiessen.

Von Meersburg fuhren wir mit den Velos zu einem Museum, welches von Pfahlbauern handelte. Es zeigte, wie sie damals lebten. Es war ein spannendes Erlebnis mal zu schauen, wie das früher so aussah. Beim Pfahlbauerdorf gab es Häuser die über dem Wasser gebaut wurden. Man konnte in die Häuser rein gehen und alltägliche Sachen im Leben der Bewohner beobachten. Es gab Puppen, die sich bewegen und reden konnten. Zur vollen Stunde lief immer ein Film über das strenge Leben vor 3000 Jahren.

Nach dem Pfahlbaumuseum ging es mit dem Fahrrad weiter Richtung Salem. Zum Glück war der Affenberg nicht so weit vom Pfahlbauerdorf entfernt. Die Affen waren sehr lustig weil sie immer auf den Holzpfählen warteten bis ihnen jemand Popcorn gegeben hat. Es war sehr spannend den Affen  Popcorn zu geben. Man musste einen Meter Abstand halten und die Hand flach ausstrecken.

Am Abend spielten wir in der Freizeit Baseball. Eigentlich war es kein richtiges Baseball: Wir warfen uns nur die Bälle zu und fingen sie mit den komischen Handschuhen. Sonst haben wir Tischtennis gespielt, oder haben in den Zimmern oder draussen rumgehangen. Man konnte auch Fussball spielen, das fand ich cool. Manchmal mussten wir noch Hausarbeiten machen.

Am Mittwoch waren wir in Markelfingen  um Kanu zu fahren. Dort hat uns ein Mitarbeiter erklärt, wie das Kanufahren geht. Es gab 6 Kanus, auf die sich die Schüler und Lehrer verteilten. Es lief nicht immer bei allen so gut, die einen konnten nicht steuern, die anderen kamen nicht vorwärts und ein Kanu ist mehrmals gekentert. Der See war leider nicht so schön, es hatte viele tote Aale dort und es hat an ein paar Orten gestunken. Wir fuhren zu einer kleinen Insel. Dort assen wir zu Mittag. Danach fuhren wir mit unseren Kanus zurück. Als wir wieder an der Mietstelle ankamen, waren wir alle sehr erschöpft und zum Teil auch nass.

Am Abend gingen wir trotz strengem Tag im Kanu alle zusammen zu einer Burgruine mit einem Steinturm, welche sich etwa 10 Minuten von unserem Lagerplatz entfernt befand. Ein Mann aus der Gegend, der sich dort gut auskennt, Herr König aus Tägerwilen, lieferte uns sehr viele Informationen und wir haben den ältesten Stein der Steinmauer gesehen. Er brachte ein paar alte Gegenstände mit, die er uns zeigte, und er erklärte, was es war und wofür es war. Er brachte eine römische Münze aus dem Jahre 20 v. Chr. mit und eine Pfeilspitze usw. Auf dem Turm war es sehr schön und man hatte einen fantastischen Ausblick über die Seen. Später, als Herr König gegangen war, fingen wir an, Schlangenbrot zu machen und Würste zu braten. Es gab Chips und Tomaten dazu und zum Dessert verspeisten wir die Muffins, die wir am Vortag gebacken hatten. Es war sehr lecker und wir hatten an diesem Platz auch sehr viel Spass. Es wurde ein schöner Abend.

Als wir am Donnerstagmorgen aufgeweckt wurden, machten wir beim Frühstück unser Mittagessen bereit und gingen los zur Insel Mainau. Dort angekommen, machten wir mit unserem Klassenlehrer einen bestimmten Zeitpunkt aus, zu dem wir uns treffen sollten. Bis dann konnten wir uns umschauen und viele coole Sachen ansehen. Danach assen wir alle unser Sandwich und schauten uns als Klasse das Schloss an. Auf der Insel Mainau, auch Blumeninsel genannt, gab es sehr schöne Schmetterlinge. Einige  waren sehr gross.

Nach dem interessanten und langen Besuch auf der Insel Mainau fuhren wir erneut durch Konstanz zur Badi „Hörnli“ in Kreuzlingen. Dort konnten die, die sich noch nicht umgezogen hatten, das noch tun.

Wir sind gleich nach der Ankunft ins Wasser gesprungen um uns ab zu kühlen, weil es sehr heiss war an diesem Tag. Dann gab es dort auch noch zwei Wasserrutschen, die wir oft benutzt haben. Man konnte zu viert neben einander runter sausen, was uns viel Spass machte. Eine kleine Gruppe ging dann noch in den Bodensee schwimmen, weil die Badi mit dem See in Verbindung war.

Am Freitagmorgen, hatten wir schon schlechte Laune, weil wir wussten, dass wir putzen müssen. Zuerst packten wir unser Zeug zusammen und assen danach Frühstück. Das Putzen ging schneller, als erwartet und wir konnten eine Stunde früher als vorgesehen losfahren. Das war gut so, denn der Tag wurde sehr heiss. Auf der Heimfahrt gab es eine kleine Panne. Ein Reifen war kaputt und er musste ausgewechselt werden.

Der Weg ging immer wieder steil nach oben und dann wieder runter im schnellen Tempo. In der Hitze zu fahren war anstrengend. So machten wir in Eschlikon einen kleinen Abstecher ins Restaurant Säntisblick. Dort hatten wir einen sehr guten Blick auf den Säntis. Wir gönnten uns ein kühles, frisches Glace, danach war es nicht mehr so weit nach Hause mit dem Velo.

Es wird mir in Erinnerung bleiben, dass es ein cooles Lager war, und dass wir als Klasse gut zusammengearbeitet haben. Gemeinsam hatten wir viel Spass.

Schlussbemerkung des Klassenlehrers: Über 200km unfallfreie Velofahrt, fitte, fröhliche und unternehmungslustige Schülerinnen und Schüler, die weder beim Radfahren, Kochen oder Putzen je gemotzt haben und erfahrene Begleiter, (Andrea Leutenegger als Chefköchin, Markus Bieri als Velotourenleiter) die mich optimal ergänzt und entlastet haben, wunderbares Spätsommerwetter, dies alles lässt mich mit Freude an das Klassenlager 2015 zurückdenken!

Sek. Turbenthal – Wildberg Klasse 2ABa, M. Koch